Informationen über die Zusammensetzung unseres Vorstandes, die drei Koordinatorinnen und unsere sozialpädagogischen Fachkräfte erhalten Sie, indem Sie im Untermenü auf der linken Seite die entsprechende Zeile anklicken.
Chronik
2007: Als wir Anfang 2007 erfuhren, dass das Landratsamt des Landkreises Karlsruhe plant, zukünftig die Aufträge für sozialpädagogische Familienhilfe nur noch an Trägerorganisationen zu vergeben, sahen wir dies als große Herausforderung, aber auch als Chance an. Wir, das waren insgesamt 21 FamilienhelferInnen und Erziehungsbeistände, gründeten daraufhin am 14. Mai 2007den gemeinnützigen Verein: KarLa e.V. mit Sitz in der Mitte des Landkreises, in Weingarten.
Nach zahlreichen Diskussionen um das beste Konzept, die Struktur und die zukünftige Organisation und nach vielen hundert ehrenamtlich geleisteten Stunden der Vorarbeit freuten wir uns sehr, als wir im Herbst des Jahres die Leistungsvereinbarung mit dem Landratsamt Karlsruhe abschließen konnten. Am 1. Dezember 2007 nahmen wir offiziell unsere Arbeit auf.
2008: Nach und nach ergänzen weitere Honorarkräfte, die bereits Aufträge vom Landratsamt durchführten und auch einige neue sozialpädagogische Fachkräfte das KarLa-Team.Wir organisieren uns in Regionalteams, führen Fortbildungen durch und erarbeiten Strukturen und fachliche Standards. Am Jahresende 2008 werden rund 60 Familien von KarLa durch 35 Vereinsmitglieder bzw. Honorarkräfte betreut.

2009: Im Jahr 2009 – das dritte KarLa-Jahr - gelang es uns, einige neue Aufgaben und Herausforderungen zu meistern. Insbesondere waren dies:
Mit unserem wichtigsten Auftraggeber, dem Landratsamt Karlsruhe, konnte eine neue Leistungs- und Entgeltvereinbarung erarbeitet werden.Dabei galt es, den Wunsch des Landratsamtes nach mehr Präsenz, Verantwortung und Kontrolle seitens der Organisationsebene von KarLa mit unserer Vereinsstruktur, die Gleichberechtigung und Eigenverantwortlichkeit vorsieht, in Einklang zu bringen. Wir wurden als freier Träger der Jugendhilfe vom Jugendhilfeausschuss des Landratsamtes anerkannt. Wir arbeiteten an vielen Stellen an der Weiterentwicklung und Verbesserung der Qualität unserer Organisation und unserer fachlichen Arbeit, teils in den Teamsitzungen, teils auf Klausurtagungen mit entsprechenden Fachleuten und entwickelten die KarLa-Homepage, um sowohl nach außen der interessierten Öffentlichkeit als auch im internen Bereich den Fachkräften schnell und gezielt Informationen bereitzustellen. Und nicht zuletzt erweiterten wir unser ehrenamtliches Engagement für die von uns betreuten Familien und Jugendlichen und die Familienzentren im Landkreis.

In 2010, dem vierten Jahr seit unserer Gründung 2007 als freier Träger der Jugendhilfe, setzten wir drei Schwerpunkte:
Was sich bewährt hatte, blieb: Nahezu alle sozialpädagogischen Fachkräfte, Vereinsmitglieder und Vorstände, die Koordinatorinnen, die SupervisorInnen sowie die Buchhalterin waren auch im letzten Jahr für KarLa tätig und das Engagement und das gute Zusammenwirken von uns allen bestand weiterhin. Darüber sind wir sehr froh.
Weiterentwicklung von KarLa e.V.: In unseren drei Teams überlegten und entschieden wir, was wir im Austausch miteinander noch verbessern könnten. Wir behandelten die drei Themen: „Unser Team ist klasse“ „Wissen bei KarLa“ und „Verantwortlichkeit und Verbindlichkeit“. Die Ergebnisse unserer Überlegungen setzten wir dann in Aktivitäten und Beschlüsse um. Auf Änderungen bei unserem Hauptauftraggeber, dem Landratsamt Karlsruhe, haben wir entsprechend reagiert: So war nun bei den meisten Hilfeplangesprächen neben der sozialpädagogischen Familienhelferin oder dem Erziehungsbeistand, auch die entsprechende Teamleiterin von KarLa dabei. Auf diese Weise lernten wir auch die vielen neuen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Jugendamtes kennen und wünschen uns mit allen eine gute Zusammenarbeit. Für deren Anregungen oder Kritik sind wir offen. Außerdem unterzeichneten wir eine neue Leistungs- und Entgeltvereinbarung.
Den fachlichen Blick auf das Kindeswohl schärfen: Unseren fachlichen Blick auf die betreuten Familien haben wir im Interesse der Kinder geschärft. Nach Diskussionen in allen Teams erstellten wir eine interne „Verpflichtungserklärung zur Sicherstellung des Schutzauftrags nach § 8a SGB VIII“, die von allen unseren Fachkräften unterschrieben wurde. Wir veranstalteten einen Fortbildungstag mit dem Thema „Vernachlässigung“ und zwölf unserer Fachkräfte nehmen an der Weiterbildung zur zertifizierten Kinderschutzfachkraft teil. Außerdem helfen wir im Netzwerk „Frühe Hilfen“ mit, dass gefährdete Kinder und deren Eltern so früh wie möglich die passende Unterstützung erhalten.